Aktuelles
8. März 2012 "Perspektiven der Sozialen Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert“
19.03.2012
An solidarischem Handeln zur Überwindung der europäischen Finanzkrise führt für Peer Steinbrück (SPD) kein Weg vorbei. Als Bundesfinanzminister war Steinbrück ab September 2008 maßgeblich an der Bewältigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise beteiligt. Nach dem Ende der Großen Koalition 2009 zählt er weiterhin zu den profiliertesten Bundestagsabgeordneten.
„Wir erleben eine tief greifende Zäsur mit einer gigantischen Vermögensvernichtung.“ Aus seiner Sicht sind daher Regulierung und Aufsicht unabdingbar. Eindringlich warnte Steinbrück vor einer monetären Zersplitterung in der Eurozone: „Das zieht die politische Zersplitterung nach sich. Zur EU gibt es keine Alternative. Wir müssen vielmehr sehen, wie wir die notleidenden Länder wieder auf die Beine kriegen.“ Sein Lösungsvorschlag: Die als Finanztransaktionssteuer diskutierte Umsatzsteuer auf Bankgeschäfte. Die Arbeitsmarktpolitik habe sich während der Krisensituation der vergangenen Jahre bewährt, so Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Agentur für Arbeit. „Wir waren nicht als Reparaturbetrieb der globalen Wirtschaft tätig, sondern haben aktiv gestaltet.“ Weise führte insbesonders den Rückgang der Langzeit- und Jugendarbeitslosigkeit an. Zudem sei es gelungen, ältere Menschen verstärkt wieder in Arbeit zu bringen.
Der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis betonte die Bedeutung einer ausgewogenen Balance von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung: Die Soziale Marktwirtschaft verändert sich naturgemäß mit den Veränderungen in der Gesellschaft. Aber sie ist nicht zu beerdigen. Die IG BCE ist Teil der Sozialen Marktwirtschaft und wir spielen eine wesentliche Rolle.“ Vassiliadis kündigte zugleich an, dass die Stiftungen den „Grundstein zu einer Kooperation gelegt haben. So können wir das Angebot der Sozialen Marktwirtschaft als Zukunftsmodell noch stärker vorantreiben.“
Foto: Peer Steinbrück (links) und Michael Vassiliadis, IG-BCE-Vorsitzender
(Foto: Koch)
Aktuelles Projekt
24.11.2011
Weitere detaillierte Informationen zu dem Projekt folgen in Kürze.
Kontakt:
Dr. Wolfgang Schultze
Tel. 0511 34836-60 (Bürgerstiftung Hannover)
5 Jahre Wolfgang Schultze Stiftung
11.02.2006
Am 11. Februar 2006 gab es doppelten Grund zu feiern:
5 Jahre Wolfgang Schultze Stiftung und der 70. Geburtstag von Dr. Wolfgang Schultze. Mehr als 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Freundeskreis und Familie waren bei diesem Anlass in das GOP Hannover gekommen. Die Laudatio auf Dr. Wolfgang Schultze wurde von Prof. Horst Callies gehalten.
2. Hannoversche Stiftertag
08.10.2005
Am Sonnabend, dem 8. Oktober 2005 präsentierte sich die Wolfgang-Schultze-Stiftung neben rund 120 weiteren Stiftungen aus der Region auf dem 2. Hannoverschen Stiftungstag.
Die Besucher erhielten dort einen Einblick in die Vielfältigkeit der Stiftungslandschaft in der Region Hannover. Sie konnten sich über Arbeit und Engagement der Institutionen informieren aber auch darüber, wie man eine Stiftung gründet und führt. Begleitend gab es mehrere Vorträge und Diskussionen.
Förderpreis verliehen
18.01.2005
Im Rahmen der Examensfeier der Absolventinnen und Absolventen des Fachbereiches der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hannover am 18. November 2005, wurde der diesjährige Förderpreis der Wolfgang-Schultze-Stiftung Herrn Dr. Georgi Tsertsvadze für seine Dissertation zum Thema Qualifikatorische Segregation: Entwicklung und Bestimmungsgründe - Eine theoretische und empirische Analyse (Shaker Verlag 2005) verliehen.








